Der Wangener Künstler und Graphiker Hans-Peter Claude Reutemann verabschiedet sich mit einem Blumenteppich, wie man ihn selten findet
Als Motive für seine Blumenteppiche hat Hans-Peter Claude Reutemann auch für 2014 wieder Geschichten aus dem Alten und Neuen Testament und Darstellungen aus dem Kirchenjahr ausgewählt.
Mit einem Meisterwerk verabschiedet sich der bekannte Wangener Künstler
Hans-Peter Claude Reutemann an Fronleichnam 2014. Dreißig Jahre lang
hatte er Blumenteppiche für Fronleichnam aus bunten Blättern, roten und gelben Rosen, weißen Margariten und grünen Gartenpflanzen in der Frühe des Feiertages nach eigenen Vorlagen gefertigt. Mit dem zwanzig Meter langen Blumenteppich, dessen Motiv auf das vergangene Osterfest hinweist, verabschiedet sich der Künstler von seinen Bewunderern, die aus nah und fern kommen, um sich daran zu erfreuen und seine künstlerische Arbeit zu bewundern.
Die katholische Kirchengemeinde St. Ulrich und die Stadt Wangen ist um
einen Anziehungspunkt ärmer geworden. Schade!
In diesem Jahr feierten die beiden Kirchengemeinden St. Martin und St. Ulrich erstmals gemeinsam das Fronleichnamsfest. Dieses Fest soll an die Einsetzung des Altarsakraments erinnern. Beide Pfarreien sind diesmal symbolhaft auf dem
Blumenteppich vertreten, der aus frischem Grün, bunten Blüten und Blumen von fleißigen Händen in den frühen Morgenstunden des Fronleichnamsfestes gefertigt
worden ist.
Wie jedes Jahr hat der Wangener Künstler und Graphiker Hans-Peter Reutemann
den Blumenteppich entworfen und gestaltet. Viele Menschen kommen von nah und
fern, um dieses Werk aus bunten Blüten und frischen Garten- und Wiesenblumen zu bewundern.
Für das Jahr 2012 hat der Künstler „das Motiv der Osterkerze mit dem auferstandenen Christus gewählt" (Schwäbische Zeitung vom 6.6.12).
Zum Abschluss des Festgottesdienstes feierten beide Kirchengemeinden ein
gemeinsames Gemeindefest in St. Ulrich.
Viele Gläubige erfreuen sich am Ostermotiv des auferstandenen Christus des Wangener Künstlers Hans-Peter Reutemann (aufgenommen vom Turm der St. Ulrichskirche). |
Blumenteppich mit der Aufschrift "Eucharistie" und den Symbolen der beiden Wangener Pfarreien St. Martin (rechts) und St. Ulrich (links); |
Menschen aus nah und fern bestaunen den Blumenteppich. |
Ostermotiv in Blumen und Blüten: Der auferstandene Christus |
In überwiegend katholichen Gegenden ist der jährliche Fronleichnamstag ein bedeutendes kirchliches Fest mit althergebrachtem Brauchtum. In Wangen wird vor allem der Blumenteppich von St. Ulrich von vielen Anwohnern, Bürgern der Stadt und Touristen bestaunt. Der Wangener Künstler, Kunstmaler und Graphiker Hans-Peter-Claude Reutemann gestaltet mit immer neuen Motiven und Szenen aus der Bibel jedes Jahr den Blumenteppich vor der St. Ulrichskirche. Die ausgewählten Motive und die künstlerische Gestaltung stammen von ihm, der üppige Blumenschmuck ist ein Geschenk der Gemeindemitglieder aus deren Gärten. Nach der Prozession versammeln sich die staunenden Kirchenbesucher um den bunten Blumenteppich mit den kirchlichen und biblischen Motiven.
Blumenteppich für Fronleichnam 23.06.2011 Nach dem Entwurf des Wangener Künstlers Hans-Peter Reutemann, der auch an der Gestaltung mitgewirkt hat. |
Blumenteppich Fronleichnam 2011 (Hans-Peter Reutemann) |
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Pfarrei St. Ulrich in Wangen
gestaltet von Hans-Peter-Claude Reutemann Kunstmaler und Graphiker
in 88239 Wangen im Allgäu
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Dieser Teppich, der aus verschiedenen Sichtweisen, teilweise auch vom Kirchturm aus, aufgenommen wurde, stammt vom Fronleichnamstag 15. Juni 2006. In diesem Jahr waren die Blumen und Blüten besonders vielfältig und in großer Auswahl vorhanden.
In der Gemeinde St. Martin findet der Fronleichnamsgottesdienst bei gutem Wetter auf dem Marktplatz statt. Ein Foto zeigt den Blumenteppich vor dem Rathaus. Auch dort sind religiöse Motive im Blumenschmuck eingearbeitet. Auch in vielen anderen Städten Oberschwabens können Blumenteppiche mit künstlerischer Gestaltung bestaunt werden. Nicht vergessen sei, dass nach dem Gottesdienst die gemeinsame Einkehr zum Fest gehört. Sie erhöht das Zusammengehörigkeitsgefühl der Gemeindemitglieder.
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